Noch bleiben die Hände am Steuerrad

Bruno Knellwolf berichtete am 3. März 2016 vom Auto-Salon in Genf. Der Artikel, der u.a. im St. Galler Tagblatt erschienen ist, beginnt mit den Worten: „Neben 120 Welt- und Europapremieren sind ab heute am Auto-Salon in Genf bei einigen Autoherstellern auch ihre Forschungen zum selbstfahrenden Auto zu sehen. Lotta Jakobsson von Volvo erklärt, warum wir noch einige Zeit das Lenkrad im Griff behalten werden.“ (Tagblatt, 3. März 2016) „Wenn jemand fahren will, soll er das tun können. Dafür hat er ja ein Auto“, wird die Expertin zitiert. „Doch sei es ihm auf der langen Reise auf der Autobahn langweilig, sollte er sich mit etwas anderem beschäftigen können. Das autonome Fahren sei aber noch nicht mehrheitsfähig, weil uns die Erfahrung fehle. Unsere Haltung in dieser Frage werde sich aber in fünf bis zehn Jahren ändern.“ (Tagblatt, 3. März 2016) Zu Wort kommt auch Oliver Bendel. „Darf man sein und das Leben anderer also einem Algorithmus anvertrauen? Im ‚Spiegel‘ zweifelt Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz daran. Es sei fatal, Maschinen komplexe moralische Entscheidungen zu überlassen.“ Der Wirtschaftsinformatiker und Maschinenethiker spricht sich für einfache moralische Maschinen aus, die einfache moralische Entscheidungen treffen, etwa in Bezug auf Tiere, und dadurch zu deren Wohl beitragen können. Der Artikel mit dem Titel „Noch bleiben die Hände am Steuerrad“ kann hier gelesen werden.

Steuer

Abb.: Bald fehlen die Hände am Steuerrad

 

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