Internationale Konferenz zur Maschinenethik

Die Konferenz „Machine Ethics and Machine Law“ am 18. und 19. November in Krakau dürfte nach dem Symposium „Ethical and Moral Considerations in Non-Human Agents“ (21. – 23. März in Stanford) die wichtigste internationale Konferenz für Maschinenethik im Jahre 2016 sein. Die Keynotes am 19. November stammen von Ron Arkin („Lethal Autonomous Robots and the Plight of the Noncombatant“) und Amit Pandey („Contemporary Issues on Ethical Intelligence of a Socially Intelligent Consumer Robot“). In der darauffolgenden Podiumsdiskussion geht es um die Frage: „Should we develop robots that deceive?“ Es diskutieren Ron Arkin, Oliver Bendel, Jaap Hage und Mojca Plesnicar. In den Sessions am Nachmittag referieren u.a. Oliver Bendel, Lily Frank und Kathleen Richardson. Jaap Hage hält am 19. November seine Keynote zur Frage „Under which circumstances can we hold a machine responsible for its acts?“, Ewa Lukasik ihre Keynote über „Human Autonomy and the Hazards of Principle Agency in an Era of Expanding AI“. Es folgen eine weitere Podiumsdiskussion und Vorträge u.a. von Luís Moniz Pereira und Georgi Stojanov. Das gesamte Programm kann über die Website der Konferenz (machinelaw.philosophyinscience.com/technical-program/) eingesehen werden; dort findet sich auch der Proceedingsband mit den Abstracts.

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Abb.: Was bringen wir den Maschinen bei?

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