Robotik und Digitalisierung in Wien

Der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie von Österreich startet eine Initiative zu Robotik und Digitalisierung. Zur grundsätzlichen Förderung heißt es in einer Information von 2016: „Das Infrastrukturministerium (bmvit) investiert jährlich rund 500 Millionen Euro in die Förderung der angewandten Forschung in Österreich. 185 Millionen Euro stehen für F&E im Bereich von Industrie 4.0 zur Verfügung. Davon fließen rund 100 Millionen Euro in die Material- und Produktionsforschung in der Sachgüterindustrie.“ (Information bmvit) Die Schwerpunkte liegen dabei auf Entwicklungen in der Robotik, von intelligenten Materialien und Rohstoffen sowie von innovativen Sensorik-Systemen. „Weitere 85 Millionen Euro werden für Innovationen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aufgewendet.“ Der Fokus ist gerichtet „auf Weiterentwicklungen intelligenter Systeme für automatisiertes Fahren, Machine Learning, Sicherheit und Interoperabilität …“ (Information bmvit). Zur Vorbereitung der genannten neuen Initiative werden am 23. und 24. Mai 2017 in Wien „High Level Sounding Boards“ durchgeführt. In kleiner Runde werden – so ein Schreiben aus dem Ministerium – inhaltliche Abgrenzungen, spezifische Herausforderungen und notwendige Politikmaßnahmen zu Robotik und Digitalisierung diskutiert. Eingeladen sind auch Experten aus dem Ausland, etwa Oliver Bendel von der Hochschule für Wirtschaft FHNW.

Abb.: Handzeichen in Österreich

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