Autonomes Fahren tötet

In Tempe (Arizona) ist am 19. März 2018 bei einem Unfall mit einem Uber-Roboterauto eine Frau ums Leben gekommen. Sie schob ihr Fahrrad, als sie die Fahrbahn betrat. Der Insasse des Fahrzeugs griff nicht ein. Philipp Vetter von der Welt war am 20. März 2018 im Gespräch mit Oliver Bendel. Der Informations- und Maschinenethiker plädiert seit Jahren dafür, hoch- und vollautomatisierten Individualverkehr in erster Linie auf Autobahnen stattfinden zu lassen. Dort wird seiner Ansicht nach Leben geschützt. Was Uber und Co. in amerikanischen Städten machen, hält er für leichtfertig, unabhängig vom aktuellen Fall. Immer wieder hat er sich auch ein Bild vor Ort gemacht, etwa in San Francisco, wo selbstständig fahrende Autos im dichtesten Verkehr anzutreffen sind. Er rät dazu, solche Tests einzustellen und sich auf die Beherrschung von Autobahnen – recht leicht – und Landstraßen – recht schwierig – zu konzentrieren. Der Beitrag „Autonomes Fahren tötet. Warum? Weshalb? Egal!“ wurde am 20. März 2018 veröffentlicht und ist über www.welt.de/wirtschaft/article174745972/Uber-Unfall-mit-selbstfahrendem-Fahrzeug-koennte-Technik-zurueckwerfen.html aufrufbar.

Abb.: Müssen Roboterautos in Städten verboten werden?

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