hitchBOT auf Reisen

Können Menschen Robotern vertrauen? Dieser Frage soll im hitchBOT-Projekt nachgegangen werden. Initiiert wurde es von David Harris Smith und Frauke Zeller (Ryerson University, Toronto). Der hitchBOT trägt Gummistiefel und kann digital grinsen. Er steht am Straßenrand und wird von Autofahrern mitgenommen – oder auch nicht. Und er wird von ihnen gut oder schlecht behandelt, gehätschelt und getreten. Auf diese Weise soll er sich durch Kanada bewegen, ohne Steuerung durch eine Zentrale. Die schaut nur immer nach, wo er sich gerade befindet. Ist der Mensch bereit, mit Robotern zusammenzuleben, mit ihnen Zeit zu verbringen und mit ihnen Raum zu teilen? Bald weiß man mehr. Im Juli 2014 geht es los. Das Projekt könnte ein Beitrag zur Roboterethik sein, die auch das Verhalten von Menschen gegenüber Robotern in moralischer Hinsicht thematisiert.

Hitchhiking

Abb.: Traditionelles Hitchhiking

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