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Eine Stunde Liebe

„Eine Stunde Liebe“ – so der Titel einer Sendung von DRadio Wissen. „Klar: Wir alle wissen viel über Liebe, Sex und Beziehungen. Aber wir wollen noch mehr wissen. Schließlich ist das ein Thema, das uns alle interessiert. Eine Stunde Liebe gibt’s jeden Freitagabend von 20 bis 21 Uhr.“ (Website DRadio) Am 6. Januar 2017 war Shanli Anwar im Gespräch mit Oliver Bendel, der am 19. Dezember 2016 bei der Konferenz „Love and Sex with Robots“ am Goldsmiths in London den ersten Vortrag hatte. Er betrachtete den Gegenstand aus der Perspektive der Maschinenethik, was für ein internationales Medienecho sorgte. Im Gespräch mit Shanli Anwar ging es ebenfalls um die Perspektive der Ethik, vor allem der Roboterethik und Sexualethik, aber auch der Maschinenethik. Zur aktuellen Sendung heißt es: „2050 ist es soweit, wenn es nach einigen Forschern geht. Dann sollen Sexroboter selbstverständlich im Einsatz sein. Eine Stunde Liebe blickt auf den aktuellen Stand in der Wissenschaft. Wer würde Sexroboter kaufen? Welche technischen Entwicklungen gibt es schon? Und wie werden Sexroboter aus Sicht der Maschinenethik diskutiert?“ (Website DRadio) Sie kann nachgehört werden über dradiowissen.de/beitrag/eine-stunde-liebe-sex-mit-robotern.

Abb.: Eine Stunde Maschinenliebe

Tier-Maschine-Interaktion im Hörsaal

„Überlegungen zur Disziplin der Tier-Maschine-Interaktion“ hat Oliver Bendel beim Workshop „Berechnete Tiere“ an der Universität Bochum angestellt. Man kann ihnen am 18. Juni 2016 ab 18.05 Uhr in DRadio Wissen folgen, in der Hörsaal-Reihe. In der Tier-Maschine-Interaktion geht es um Design, Evaluierung und Implementierung von (höherentwickelten bzw. komplexeren) Maschinen und Computersystemen, mit denen Tiere und die mit Tieren interagieren und kommunizieren. Die Tier-Maschine-Interaktion geht in der Tier-Computer-Interaktion (wenn man diesen Begriff eng fasst) nicht auf, da manche Maschinen (etwa Roboter) mehr als Computer sind. Sie sind häufig mobil und intelligent und bewegen sich durch eine natürliche und künstliche Umwelt und sammeln dabei Eindrücke, die ihre Entwickler nicht vollständig vorauszusehen vermögen, und sie können die physische Welt nicht nur mit virtuellen Mitteln auswerten, sondern auch im materiellen Sinne beeinflussen. In einigen Fällen sind die betroffenen Maschinen auch gar nicht verbunden mit Computertechnologien. In seinem Vortrag vom 22. April erläutert der Wirtschaftsinformatiker und Maschinenethiker – sein Studium der Philosophie in den 80er-Jahren umfasste auch die Tierethik – den Begriff der Tier-Maschine-Interaktion und stellt Beispiele aus dem Anwendungsgebiet sowie für einfache moralische Maschinen vor, die sich durch Tierfreundlichkeit auszeichnen. Der Podcast ist nach dem 18. Juni über www.dradiowissen.de/hoersaal abrufbar.

Pandabaer

Abb.: Mit wem oder was interagiert der Pandabär?