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Autonome Autos in der Sendung „Kontrovers“

In der Sendung „Kontrovers“ (Bayerisches Fernsehen) vom 13. Juli 2016 ging es um selbstfahrende Autos. Zu Wort kamen neben Bürgerinnen und Bürgern u.a. Alexander Dobrindt, Bundesverkehrsminister von Deutschland, und Prof. Dr. Oliver Bendel, Wirtschaftsinformatiker, Informations- und Maschinenethiker an der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Im Ankündigungstext wurde unter dem Titel „Auch eine Frage der Moral“ der Inhalt des Films skizziert und auf Dilemmata eingegangen: „Es gibt viele offene Fragen: Wie verhält sich ein autonomes Fahrzeug in einer Gefahrensituation? Was macht das Auto, wenn plötzlich ein kleines Mädchen vor ihm auf die Straße läuft? Was, wenn der Fahrer das Kind nur verschonen kann, indem er ausweicht, aber dadurch zum Beispiel einen Senioren gefährdet? Ist ein junges Leben mehr wert als ein älteres?“ (Website BR) Oliver Bendel ist nicht gegen hoch- und vollautomatisiertes Fahren oder autonome Autos. Diese gehören nur nach seiner Meinung auf die Autobahn, nicht in die Stadt. Selbst die Autobahn ist noch schwierig zu bewältigen; die Stadt zu bewältigen, ist kaum möglich. Ein Problem sind Kameras, die sich schnell täuschen respektive leicht täuschen lassen. Sie müssen auf jeden Fall mit weiteren Sensoren gekoppelt werden. Das Gespräch mit Oliver Bendel führte Patrick Lerch. Weitere Informationen über www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kontrovers/autonomes-fahren-selbstfahrende-autos-ethik-100.html.

Schild_Muenchen

Abb.: Das Interview mit Oliver Bendel fand in München statt