Schlagworte: Gesichtserkennung

Ein neues Artefakt der Maschinenethik

Das BESTBOT-Projekt startete am 22. März 2018. Nach den Vorgaben von Oliver Bendel wird das vierte Artefakt der Maschinenethik an der Hochschule für Wirtschaft FHNW geschaffen. Anders als der GOODBOT wird der BESTBOT ein webbasiertes System sein. Wie der LIEBOT aka LÜGENBOT soll der BESTBOT in Java programmiert werden, unter Zuhilfenahme der AIML. Der BESTBOT soll auf alle möglichen Anfragen und Herausforderungen reagieren können, auch auf solche, die in der Person des Benutzers liegen. Deshalb wird er erstens stark vernetzt sein, wie der LIEBOT, mit Systemen wie Suchmaschinen, mit Thesauri und Ontologien. Der GOODBOT war ein geschlossenes System mit einer Wissensbasis – er konnte nur begrenzt auf Probleme des Benutzers eingehen. Zweitens soll der BESTBOT Gesichtserkennung benutzen, auch Emotionserkennung. Auf diese Weise soll er Erkenntnisse zu Aussagen des Benutzers ergänzen und diese gegebenenfalls relativieren können. Die dabei auftretenden Probleme sollen ebenfalls reflektiert werden, mit Begriffen und Methoden der Informationsethik. Oliver Bendel stellt das BESTBOT-Projekt am 27. März 2018 an der Stanford University vor, im Rahmen der AAAI Spring Symposia.

Abb.: Der BESTBOT in Aktion