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Über das Hacken von Fahrzeugen

„Ein Hacker hat auf knapp 30.000 Kundenkonten von zwei GPS-Tracker-Apps zugreifen können. Neben umfangreichen Einblicken hätte er bei manchen Fahrzeugen auch den Motor während der Fahrt ausschalten können – per App oder Webclient.“ (Golem, 26. April 2019) Dies schreibt Moritz Tremmel in einem Artikel, der am 26. April 2019 in Golem erschienen ist. „Ich hätte für massive Verkehrsprobleme auf der ganzen Welt sorgen können“, sagte der Hacker gegenüber dem Onlinemagazin. „Ich habe die volle Kontrolle über Hunderttausende Fahrzeuge und kann deren Motoren per Touch stoppen.“ (Golem, 26. April 2019) Das Hacken von Automobilen wird als eines der vielen Probleme gesehen, mit dem das teil-, hoch- und vollautomatisierte Fahren konfrontiert ist und sein wird. Ein anderes ist, dass Kameras, Radar- und Ultraschallsysteme von außen manipuliert werden können, zum Teil mit einfachsten Mitteln. Bereits mit ein paar Kaugummis und einer Sprühdose kann man das Auto fahruntüchtig machen. Darauf geht ein Artikel von Oliver Bendel ein, der am 6. März 2018 in der ICTkommunikation erschienen ist.

Abb.: Das Hacken von Fahrzeugen kann gefährlich sein

Von Talos bis Pandora

„Einer meiner Lieblingsgötter ist Hephaistos, der Schöpfer von Talos und Pandora. Über die Frau mit der Büchse muss man kaum ein Wort verlieren. Talos ist weniger bekannt, obwohl er als Spielzeug bis in unsere Gegenwart überdauert hat. Er, der Wächter von Kreta, bewarf herannahende Boote mit Steinen, bis sie mitsamt den Feinden untergingen. Wenn diese doch das Ufer erreichten, drückte er sie an seinen metallenen Körper, der inzwischen glühte. Das erinnert an eine andere künstliche Figur, die eiserne Jungfrau des Nabis – doch bleiben wir bei Talos.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 16. Juli 2017 in der Beilage Sonntag – und damit in Zeitungen wie Hannoversche Allgemeine und Leipziger Volkszeitung – erschienen ist. Von den erdachten Maschinen und Robotern der Antike wird ein Bogen gespannt bis zu selbstfahrenden Autos. Und zur Maschinenethik, die die Möglichkeiten moralischer Maschinen erkundet. Diese sind ein Topos der Ideengeschichte der künstlichen Kreatur, und ganz gegensätzliche Geschöpfe wie Galatea und Golem treffen sich einerseits in ihrer Sprachlosigkeit und Tumbheit, andererseits auch in ihren Möglichkeiten moralischen oder unmoralischen Handelns. Während Galatea weitgehend Projektionsfläche und Gebärmaschine bleibt, wird der Golem in einer Version zur Zerstörungsmaschine, losgelassen auf Prag. Der Beitrag mit dem Titel „Maschine entmündigt Mensch“ (ursprünglich: „Von Talos bis Pandora“) kann etwa über http://www.haz.de/Sonntag/Gastkommentar/Maschine-entmuendigt-Mensch-Gastbeitrag-von-Oliver-Bendel aufgerufen werden; zudem steht über diese Plattform ein PDF zur Verfügung.