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Springer-Handbuch zur Maschinenethik

Das zweijährige Publikationsprojekt zum „Handbuch Maschinenethik“ hat im November 2016 begonnen. Das Handbuch wird von Oliver Bendel herausgegeben und erscheint bei Springer. Etwa 25 Autorinnen und Autoren werden mitarbeiten. Die Sprache ist Deutsch; 25 Prozent der Beiträge können in Englisch vorliegen. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum, an Wissenschaftler und Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen, an Journalisten und Politiker. Die Autorinnen und Autoren werden durch persönliche Ansprache gewonnen. Zudem wird Ende des Jahres ein Call for Contributions veröffentlicht. Die Maschinenethik ist eine junge Disziplin und hat sich gleichwohl schon in verschiedene Richtungen spezialisiert und auf unterschiedliche Problemstellungen fokussiert. Bedeutende aktuelle Konferenzen waren bzw. sind „Ethical and Moral Considerations in Non-Human Agents“ (März 2016, Stanford, im Rahmen der AAAI Spring Symposia) und „Machine Ethics and Machine Law“ (November 2016, Krakau). Zudem haben sich populärwissenschaftliche bzw. an Journalisten gerichtete Formate dem Thema gewidmet, etwa „Roboterethik“ in Berlin (2015) und der Workshop „Maschinenethik“ bei „Wissenswerte“ in Bremen (2015). Es wurden Prototypen moralischer Maschinen entwickelt und Forschungen zu unmoralischen Maschinen begonnen.

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Abb.: Wenn Roboter sich gegenseitig vorlesen