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Hologram Girl

Der Kurzfilm „Ignarus“ wird gegenwärtig an der Hochschule der Medien produziert (Director: Lutz Marquardt, Producer: Cornelius Herzog, VFX Producer: Nico Hoerz, DOP: Tatjana Huck). Die Protagonisten sind John und Cara. In der Beschreibung des Projekts heißt es zu John, er sei Wissenschaftler und arbeite für eine staatliche Forschungseinrichtung, die die Möglichkeiten zur Bevölkerung fremder Planeten untersuche. „John ist für die Durchführung einiger Experimente zur Feststellung der dortigen Lebensfähigkeit auf einen erdähnlichen Planeten geschickt worden, auf dem er nun zusammen mit der künstlichen Intelligenz Cara in einem abgeschotteten Forschungsbunker festsitzt.“ (Projektbeschreibung STUDIOPRODUKTION VFX SS18) Obwohl Cara nur ein Hologramm und ein Programm sei, verfüge sie über äußerst menschliche Züge und Charaktereigenschaften. Sie weiß „mit John umzugehen und ihn in einer cleveren Weise zu beeinflussen und zu lenken, wie es die Mission – und am Ende auch Cara – von ihm verlangt“. „Mit diesem Verhalten schafft es Cara, sich John durch subtile Anstöße zum Werkzeug zu machen. Ihre Ziele und Absichten scheinen jedoch stets verborgen und so wirkt sie zum Teil unvorhersehbar und fast schon tückisch. Ihre Art lässt dadurch oft zweifeln, ob sie so programmiert wurde oder sich bereits eigene Eigenschaften angeeignet hat und eine unerwartete Art der Entwicklung durchläuft.“ (Projektbeschreibung STUDIOPRODUKTION VFX SS18) Der Film wird von maschinenethik.net unterstützt und feiert am 5. Juli 2018 bei der MediaNight seine Weltpremiere.


Abb.: Wie Cara aussieht, ist noch unbekannt

Maschinenethik an der Hochschule der Medien

„Über moralische und unmoralische Maschinen“ lautet der Titel des Vortrags, den Oliver Bendel am 7. Dezember 2016 an der Hochschule der Medien in Stuttgart hält. Er geht auf die Disziplin der Maschinenethik ein und stellt vergangene und laufende Forschungsprojekte vor. Dabei geht es um Roboter, die sozusagen etwas Gutes tun, und um Roboter, die täuschen und lügen, was sowohl im positiven als auch im negativen Sinne genutzt werden kann. Im November 2016 fand in Krakau im Rahmen der Konferenz „Machine Ethics and Machine Law“ eine Podiumsdiskussion statt, die sich um die Frage „Should we develop robots that deceive?“ drehte. In die schwäbische Landeshauptstadt wurde Oliver Bendel, der an der Hochschule für Wirtschaft FHNW arbeitet, vom Institut für Digitale Ethik eingeladen, das von Prof. Dr. Oliver Zöllner geleitet wird, der u.a. Vorsitzender des Trägervereins Hochschulradio Stuttgart sowie Mitglied im Advisory Board der deutschen Ausgabe des Global Media Journal ist. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Weitere Informationen sind in einem Flyer der Hochschule der Medien enthalten; zudem wird über www.digitale-ethik.de informiert.

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Abb.: Dieser Bus fährt nach Stuttgart