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AI for Social Good I

Am 27. März 2017 begann um 9.00 Uhr das AAAI Spring Symposium „AI for Social Good“. Eingeführt wurde von Amulya Yadav (University of Southern California, CA, USA) und Fei Fang (Harvard University). Die ersten beiden Keynotes hielten Carla Gomes (Cornell University) und Henry Kautz (University of Rochester) zum Thema „AI for Sustainability and Public Health“. Ihre gemeinsame These lautete: „Two real, immediate existential threats facing humanity are, first, the exhaustion of the earth’s physical and biological resources, and second, global contagion. AI will play a major role fighting both threats.“ (Website AISOC) Carla Gomes ging aus vom Begriff „computational sustainability“ – es handele sich um ein neues interdisziplinäres Forschungsfeld, das darauf abziele, „computational methods for sustainable development“ zu entwickeln. Ihr Anliegen ist es u.a., den Lebensraum von Bären und Vögeln zu schützen. Der Vortrag von Henry Kautz trug den Titel „Mining Social Media to Improve Public Health“. Die Benutzer sozialer Medien seien ein „organic sensor network“. Ein Projekt, das vorgestellt wurde, war Twitterflu. Ein anderes richtete sich gegen „foodborne illness“ und trug den Namen nEmesis. Bei diesem werden ebenfalls Tweets ausgewertet, wie auch bei GeoDrink, wo das Trinkverhalten von Benutzern analysiert wird.

Professur für Maschinenethik et al.

Die Universität Hamburg schreibt eine W3-Universitätsprofessur für Ethik in der Informationstechnologie aus. „Die Professur soll in interdisziplinäre Zusammenhänge in Forschung und Lehre an der Universität Hamburg eingebunden werden. Insbesondere wird eine Kooperation mit der zeitgleich am Fachbereich Philosophie ausgeschriebenen Professur für Ethik in Kultur und Gesellschaft sowie mit dem Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität erwartet.“ (Ausschreibungstext der Uni Hamburg) Besonders interessant ist, dass nicht nur die Informationsethik, sondern auch die Maschinenethik abgedeckt werden soll. Man unterscheidet in der Ausschreibung u.a. „Gestaltungsethik: nachhaltige gesellschaftsverträgliche Technikgestaltung, Robotik, smarte Technologien, Automatisierung und Arbeit, Virtualisierung von Gütern“ und „Informations- und Kommunikationsethik: Auswirkungen der Digitalisierung, informationelle Selbstbestimmung, informationsbasierte Individualisierung und Diskriminierung, technische Aspekte geistigen Eigentums und damit zusammenhängende Veränderungsprozesse“ (Ausschreibungstext der Uni Hamburg). Bewerbungen werden bis zum 14. Mai 2015 per E-Mail oder Snail-Mail erbeten. Für nähere Auskünfte steht Prof. Dr. Hannes Federrath zur Verfügung. Weitere Informationen sind über die Website der Universität Hamburg (Rubrik Stellenangebote) verfügbar.