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Das Buch zur Maschinenethik

Die Maschinenethik arbeitet mit Künstlicher Intelligenz und Robotik zusammen. Sie bringt maschinelle Moral hervor und untersucht sie. Ausgangspunkt sind teilautonome und autonome Systeme, etwa selbstständig fahrende Autos, Serviceroboter, Kampfroboter und Chatbots. Das „Handbuch Maschinenethik“, herausgegeben von Prof. Dr. Oliver Bendel, liefert Grundlagen zur Maschinenethik, erkundet Anwendungsgebiete der Disziplin und stellt Prototypen moralischer Maschinen vor. Neben der Maschinenethik kommen Roboterethik und Rechtswissenschaft zu Wort. Die Beiträge des Handbuchs erscheinen seit 2017 und werden laufend über link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-17484-2 veröffentlicht. Die Autorinnen und Autoren gehören zu den bekanntesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Europa auf den Gebieten der Maschinenethik, der Roboterethik und des Roboterrechts. In gedruckter Form kommt das Buch mit allen 22 Beiträgen im Sommer oder Herbst 2019 heraus. Weitere Informationen über www.springer.com/gp/book/9783658174828.

Die programmierte Moral

Im Februar 2019 ist „Roboter in der Gesellschaft: Technische Möglichkeiten und menschliche Verantwortung“ bei Springer erschienen, herausgegeben von Christiane Woopen und Marc Jannes. Die Beiträge stammen von Alin Albu-Schäffer („Von drehmomentgeregelten Roboterarmen zum intrinsisch nachgiebigen humanoiden Roboter“), Jochen J. Steil („Roboterlernen ohne Grenzen? Lernende Roboter und ethische Fragen“), Oliver Bendel („Die programmierte Moral“), Catrin Misselhorn („Moralische Maschinen in der Pflege? Grundlagen und eine Roadmap für ein moralisch lernfähiges Altenpflegesystem“), Hartmut Hirsch-Kreinsen („Autonome Systeme in der industriellen Arbeitswelt“) und Johannes Weyer („Autonome Technik außer Kontrolle? Möglichkeiten und Grenzen der Steuerung komplexer Systeme in der Echtzeitgesellschaft“). Norbert Lammert schreibt zu „Roboterethik. Zur Rolle der Politik“. Das Buch geht zurück auf die Tagung „Roboterethik – Sie sind stark, klug, selbstständig. Und was wird aus uns?“, veranstaltet von ceres und Daimler und Benz Stiftung am 24. November 2015 in Berlin. Weitere Informationen über www.springer.com/gp/book/9783662577646#.

Abb.: Maschinelle Moral gibt es seit Jahren

Kriegsroboter und Maschinenethik

Im „Handbuch Maschinenethik“, seit 2016 von Prof. Dr. Oliver Bendel herausgegeben, ist der 17. Beitrag erschienen, mit dem Titel „Autonome Waffensysteme/Kriegsroboter“. Autorin ist Prof. Dr. Catrin Misselhorn. Aus dem Abstract: „Kriegsroboter sind der kontroverseste Anwendungsbereich der Maschinenethik. Viele namhafte Vertreter der KI-Forschung und prominente Wissenschaftler fordern sogar ein Verbot letaler autonomer Waffensysteme. Dieser Beitrag setzt sich mit dem Versuch auseinander, autonome Waffensysteme im Rahmen der Maschinenethik mit einem Ethikmodul auszustatten. Die moralischen Grundprinzipien leiten sich aus dem Völkerrecht ab, welches auf der traditionellen Theorie des gerechten Kriegs beruht. Argumente zugunsten von Kriegsrobotern mit einem Ethikmodul werden ebenso behandelt wie die Kritik daran. Die drei wichtigsten Gegenargumente betreffen das Entstehen einer Verantwortungslücke, den Wert der Möglichkeit, anders zu handeln, sowie die Annahme einer Pflicht zu töten, welche der Einsatz autonomer Waffensysteme voraussetzt. Zum Schluss wird kurz auf mögliche Parallelen zum autonomen Fahren eingegangen.“ Die nächsten fünf Beiträge, u.a. von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf und Prof. Dr. Armin Grunwald, erscheinen in den nächsten Wochen. Dann kommt die gedruckte Ausgabe auf den Markt. Alle bisherigen Beiträge sind über link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-17484-2 verfügbar.

Abb.: Eine fremdartige Waffe

„Pflegeroboter“ bei Springer erschienen

Das Buch „Pflegeroboter“, herausgegeben von Oliver Bendel, ist im November 2018 bei Springer Gabler erschienen, herunterladbar bei SpringerLink (bis Ende des Jahres folgt die Printausgabe). Es bündelt technische, wirtschaftliche, medizinische und ethische Reflexionen über Pflegeroboter. Autorinnen und Autoren sind (in alphabetischer Reihenfolge) Elisabeth André, Heidrun Becker, Oliver Bendel, Hans Buxbaum, Sabine Daxberger, Nicola Döring, Michael Früh, Alina Gasser, Christoph Gisinger, Klaus Hauer, Manfred Hülsken-Giesler, Kathrin Janowski, Christoph Kehl, Jeanne Kreis, Birgit Lugrin, Katja Mombaur, Hartmut Remmers, Hannes Ritschel, Daniel Schilberg, Sumona Sen und Bernd Carsten Stahl. Manche Autoren gehen Fragen aus Wirtschafts-, Medizin- und Informationsethik nach: Wer trägt die Verantwortung bei einer fehlerhaften Betreuung und Versorgung durch die Maschine? Inwieweit kann diese die persönliche und informationelle Autonomie des Patienten unterstützen oder gefährden? Ist der Roboter eine Entlastung oder ein Konkurrent für Pflegekräfte? Weitere Informationen über www.springer.com/de/book/9783658226978. Zur Verfügung steht auch ein Flyer.

Wozu brauchen wir die Maschinenethik?

Im „Handbuch Maschinenethik“ ist im August 2018 der Beitrag „Wozu brauchen wir die Maschinenethik?“ von Oliver Bendel erschienen. Die Zusammenfassung: „Die Maschinenethik ist eine junge, dynamische Disziplin. Es ist einfach, ihren Gegenstand zu bestimmen, die Moral in der Maschine, und es fanden zahlreiche begriffliche Klärungen statt. Dennoch gibt es immer wieder Verwechslungen und Missverständnisse. Diese erinnern an die Diskussionen der ersten 40, 50 Jahre der Künstlichen Intelligenz. Dieser wurde vorgehalten, keine Fortschritte zu erzielen, ihr wurde vorgeworfen, dass Systeme nicht intelligent sein können, und es wurde von manchen nicht realisiert oder akzeptiert, dass man metaphorisch oder intentional sprechen kann, mit in die Zukunft gerichteten Absichten. Der vorliegende Beitrag will Grundlagen der Maschinenethik erarbeiten, ohne andere Grundlagenartikel und -bücher nachzuzeichnen und zusammenzufassen. Vielmehr wird, nachdem der Begriff der Maschinenethik erörtert wurde, die Frage beantwortet, warum wir eine solche Disziplin brauchen, zunächst aus philosophischer, dann aus praktischer Perspektive.“ Die Beiträge des von Oliver Bendel herausgegebenen Springer-Handbuchs erscheinen laufend und werden über link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-17484-2 aufgeführt.

Abb.: Wie wird die Entscheidung ausfallen?

Neuer Beitrag im Buch zur Maschinenethik

Ende Juni 2018 ist der siebte Beitrag im Handbuch zur Maschinenethik bei Springer erschienen. Er stammt von Oliver Bendel, der auch der Herausgeber ist, und trägt den Titel „Pflegeroboter aus Sicht der Maschinenethik“. Er geht u.a. von Ergebnissen aus dem Buchbeitrag „Surgical, Therapeutic, Nursing and Sex Robots in Machine and Information Ethics“ aus, der 2015 im Springer-Buch „Machine Medical Ethics“ veröffentlicht wurde, erweitert die Fragestellungen zu Pflegerobotern und vertieft die Diskussion darüber. Seit Ende 2016 sitzen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an ihren Kapiteln zum „Handbuch Maschinenethik“. Ende 2018 soll das gedruckte Werk erscheinen. Mit dabei sind etwa Luís Moniz Pereira aus Lissabon, einer der bekanntesten Maschinenethiker der Welt, und Roboterethikerin Janina Loh, die in Wien mit Mark Coeckelbergh zusammenarbeitet. Ein Beitrag der Stuttgarter Philosophin Catrin Misselhorn, die ebenfalls einen hervorragenden Ruf in der Disziplin hat, kommt in wenigen Tagen heraus. Eine Übersicht über die Beiträge, die laufend elektronisch veröffentlicht werden, findet sich über link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-17484-2

Abb.: Welche moralischen Regeln soll man dem Pflegeroboter beibringen?

Beiträge im „Handbuch Maschinenethik“

Seit Ende 2016 sitzen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Beiträgen für das „Handbuch Maschinenethik“ von Springer. Ende 2018 soll das gedruckte Werk erscheinen. Herausgeber ist der Informations- und Maschinenethiker und Roboterphilosoph Oliver Bendel. Die ersten Beiträge wurden im Frühjahr 2018 in elektronischer Form publiziert. Mit dabei sind etwa Luís Moniz Pereira, einer der bekanntesten Maschinenethiker der Welt, und Roboterethikerin Janina Loh, die mit Mark Coeckelbergh zusammenarbeitet. Ein Beitrag der Stuttgarter Philosophin Catrin Misselhorn, die ebenfalls einen hervorragenden Ruf in der Disziplin hat, kommt in wenigen Tagen heraus. In ein paar Monaten folgen Julian Nida-Rümelin und Eric Hilgendorf, um nur zwei weitere Namen zu nennen. Der Philosoph war einst Kulturstaatsminister, und der Roboterrechtler fehlt bei kaum einer Debatte über autonome Autos und künstliche Intelligenz. Eine Übersicht über die Beiträge, die laufend elektronisch veröffentlicht werden, findet sich über link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-17484-2 … Oliver Bendel wird selbst mit sechs Beiträgen vertreten sein, vor allem zu Artefakten der Maschinenethik, also zu konkreten Umsetzungen. Er hat sich in mehreren Büchern und in über 100 Artikeln und Buchbeiträgen der Maschinenethik gewidmet.

Abb.: Maschinen kommen ins Grübeln

Unternehmungslustige Serviceroboter

„Serviceroboter sind für Dienstleistungen und Hilfestellungen aller Art zuständig, sie bringen und holen Gegenstände, überwachen die Umgebung ihrer Besitzer oder das Befinden von Patienten und halten ihr Umfeld im gewünschten Zustand. Wenn sie mit Sensoren ausgestattet sind, wenn sie über Intelligenz und Erinnerungsvermögen verfügen, werden sie nach und nach zu allwissenden Begleitern. Sie wissen, was ihr Eigentümer oder Gegenüber tut und sagt oder was die Passanten in der Umgebung umtreibt und melden es womöglich an ihre Betreiber oder an Geräte und Computer aller Art. So wie Industrieroboter immer mehr ihre geschützten Bereiche verlassen, so wie sie immer mobiler und universeller geraten, und so wie sie immer mehr an den Menschen heranrücken, so werden Serviceroboter immer eigenständiger und ‚unternehmungslustiger‘.“ So beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel im Wirtschaftslexikon von Springer Gabler, erschienen am 31. August 2017. Im Folgenden werden die Serviceroboter klassifiziert und Ziele, Zwecke und Merkmale skizziert. Am Ende nimmt der Autor die Perspektive der Ethik ein. Der Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/serviceroboter.html abgerufen werden.

Abb.: Ein unternehmungslustiger Serviceroboter

Kollaborationsroboter im Wirtschaftslexikon

Am 4. Juli 2017 ist im Wirtschaftslexikon von Springer Gabler ein neuer Beitrag von Oliver Bendel erschienen. Es geht um Kooperations- und Kollaborationsroboter, also um moderne Industrieroboter, die mit uns Schritt für Schritt an einem gemeinsamen Ziel (Kooperationsroboter) bzw. Hand in Hand an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten, wobei wiederum ein bestimmtes Ziel gegeben ist (Kollaborationsroboter). „Sie nutzen dabei ihre mechanischen und sensorischen Fähigkeiten und treffen Entscheidungen mit Blick auf Produkte und Prozesse im Unternehmen bzw. in der Einrichtung. Co-Robots, wie sie gelegentlich genannt werden, können in Einzelfällen auch als Serviceroboter auftreten, etwa im medizinischen und pflegerischen Bereich. Die intensive Beschäftigung mit kooperativen und kollaborativen Robotern begann bereits in den 1990er-Jahren. In den 2010er-Jahren begannen sie sich durchzusetzen und in der Produktion zu verbreiten.“ (Gabler Wirtschaftslexikon) Die Roboter kommen uns näher, im Alltag und bei der Arbeit, sie unterstützen und ersetzen uns. In dem Beitrag werden auch ethische Aspekte dieser Entwicklung angesprochen. Er ist über wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/kollaborationsroboter.html aufrufbar.

Liebe und Sex mit Robotern

Die Konferenz im Dezember 2016 an der University of London (Goldsmiths) mit dem Titel „Love and Sex with Robots“ hat ein enormes internationales Echo ausgelöst. Insbesondere in den englischen und amerikanischen Boulevardmedien wurden Aussagen der Referenten verdreht und verfälscht. Was sie wirklich gesagt und gemeint haben, lässt sich nun schwarz auf weiß nachlesen. Ende April 2017 ist das Buch „Love and Sex with Robots“ bei Springer herausgekommen, in der Reihe „Lecture Notes in Artificial Intelligence“. Aus dem Klappentext: „This book constitutes the refereed proceedings of the Second International Conference on Love and Sex with Robots 2016 in December 2016, in London, UK. The 12 revised papers presented together with 1 keynote were carefully reviewed and selected from a total of 38 submissions. … The topics of the conferences were as follows: robot emotions, humanoid robots, clone robots, entertainment robots, robot personalities, teledildonics, intelligent electronic sex hardware, gender approaches, affective approaches, psychological approaches, sociological approaches, roboethics, and philosophical approaches.“ (Klappentext) Beiträge stammen u.a. von David Levy, Emma Yann Zhang und Oliver Bendel. Das Buch kann hier bestellt werden.