Autonomes Fahren

Bei Springer ist im Frühjahr 2015 der Herausgeberband „Autonomes Fahren: Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte“ erschienen. Folgende Fragen werden aufgeworfen: „Ist das voll automatisierte, autonom fahrende Auto zum Greifen nah? … Wie werden autonome Fahrzeuge in das aktuelle Verkehrssystem integriert? Wie erfolgt ihre rechtliche Einbettung? Welche Risiken bestehen und wie wird mit diesen umgegangen? Und welche Akzeptanz seitens der Gesellschaft sowie des Marktes kann hinsichtlich dieser Entwicklungen überhaupt erwartet werden?“ (Info auf springer.com) Experten aus Deutschland und den USA „beschreiben aus ingenieur- und gesellschaftswissenschaftlicher Sicht zentrale Themen im Zusammenhang mit der Automatisierung von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr“ und versuchen aufzuzeigen, welche Entscheidungen einem autonomen Fahrzeug abverlangt werden bzw. welche Moral programmiert werden muss. Gefördert wurde die Publikation durch die Daimler und Benz Stiftung. Das breite Themenspektrum gefällt. Es fällt auf, dass in den Beiträgen zentrale Begriffe wie „Maschinenethik“ und „Moralische Maschinen“ fehlen (die in den Literaturangaben vorkommen) und dass man auf diesen Gebieten tätige Wissenschaftler aus der Schweiz und aus Österreich nicht einbezogen hat; zudem sind führende Experten aus Informatik, Robotik und Rechtswissenschaft nicht dabei, etwa Raúl Rojas (Berlin) und Eric Hilgendorf (Würzburg), die sich seit Jahren mit dem autonomen Fahren beschäftigen. Das Buch kann über http://www.springer.com/de/book/9783662458532 heruntergeladen werden.