AAAI-Workshop zur Maschinenethik V

Am 23. März 2016 wurde der Workshop „Ethical and Moral Considerations in Non-Human Agents“ an der Stanford University innerhalb der AAAI Spring Symposium Series fortgeführt. Die Keynote „Programming Machine Ethics“ hielt Kumar Pandey von Aldebaran Robotics (SoftBank Group). Er war aus Krankheitsgründen über Skype zugeschaltet. Er stellte kommerzielle Produkte vor und zeigte Videos zu Pepper. Nicht nur Pepper stammt von dem französischen Unternehmen, sondern auch Nao. Beide sind darauf ausgelegt, mit Menschen zusammenzuleben. Das Feedback der Benutzer war ambivalent. Er sollte nicht oder nicht immer für mich entscheiden, lautete eine Meinung. Eine andere war: Er soll nicht das tun, was ich tun kann, damit ich nicht faul werde. Auch die Meinung der Teilnehmer war ambivalent, in Bezug auf die Visionen und die Videos. Der Referent selbst räumte ein, man spiele mit den Emotionen der Benutzer. Am Ende fragte er nach der Haftung und nach der Zertifizierung in moralischer Hinsicht und stellte die Behauptung auf, der Roboter sollte wissen, was er nicht tun darf, nicht lernen. Und er fragte, was sein wird, wenn der Roboter eines Tages einen Befehl verweigert. In der Panel Discussion arbeitete man die Erkenntnisse der letzten Tage auf, analysierte die Principles of Robotics der EPSRC aus dem Jahre 2011 und diskutierte Möglichkeiten für den weiteren Austausch.

Abb.: Salt and Pepper